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Prag ist die Stadt, in der in den 50er und 60er Jahren der Psychologe Dr. Jaroslav Koch am „Institut für Mutter und Kind“ gearbeitet und geforscht hat. Er hat Bewegungs– und Sinnesanregungen für Babys im ersten Lebensjahr zusammengestellt, mit denen er die Entwicklung begleitet hat. Im Gegensatz zur herkömmlichen Säuglingsgymnastik, bei der die Kinder eher passiv bewegt wurden, hat Koch die Babys zur aktiven Bewegung angeregt.
Er stellte seine Erfahrungen 1969 auf einem Kongress in Tübingen vor. Die Bochumer Diplom-Psychologin Frau Prof. Dr. Christa Ruppelt war von Kochs Arbeiten begeistert; sie hospitierte bei ihm und suchte nach Wegen, seine Anregungen für junge Eltern in Deutschland umzusetzen.

Eltern hat J. Koch in seinem Institut einzeln angeleitet, mit ihrem Baby zu spielen und es zu Bewegungen anzuregen. Christa Ruppelt hat mit ihrem Mann Hans und Kolleginnen aus den pädagogischen und sozialpädagogischen Fachgebieten die heute üblich Form der Gruppenarbeit mit 6-8 Elternteilen und ihren Babys entwickelt. Je ein Elternteil - meist die Mutter - kommt mit ihrem Säugling zu den regelmäßig stattfindenden Gruppentreffen.

Kinder haben an den Spielen Spaß, wenn sie wach und aufnahmefähig sind, d. h. die Schlaf- und Wachphasen sollten berücksichtigt werden. Die Babys werden zum Gruppentreffen nicht geweckt und es wird nur mit ihnen gespielt, wenn sie mitmachen und zeigen, dass sie auch Spaß daran haben, in den Zeiten, in denen die Kinder sich ausruhen, haben die Erwachsenen Zeit zum Gespräch miteinander. Grundsätzlich ist PEKiP für alle Babys und deren Eltern offen.

Programm im eigentlichen Sinn ist PEKiP nicht; es wird nichts Feststehendes abgespult, es wird auch kein „Unterhaltungsprogramm“ geboten. Das PEKiP ist eher ein Konzept, eine Möglichkeit, für Eltern und Babys in einer Gruppe miteinander zu wachsen und voneinander zu lernen. Diese besondere Idee und Gruppenzusammensetzung wurde erstmals 1973 von Christa Ruppelt als Kurs an einer Familienbildungs-stätte angeboten. Das Pädagogen-Team um Frau Ruppelt wurde in den Anfangsjahren wissenschaftlich begleitet von ihrem Mann Prof. Dr. Hans Ruppelt, der als Erziehungswissenschaftler an der Gesamthochschule Wuppertal tätig war. Er hat begleitend verschiedene Untersuchungen zum PEKiP durchgeführt und veröffentlicht. Der Name „PEKiP“ ist erst 1978 entstanden; seit dieser Zeit gibt es auch die spezielle Zusatzausbildung für pädagogische Fachkräfte. Seit 1992 ist der Begriff patentrechtlich geschützt, d. h. PEKiP-Kurse dürfen nur von speziell ausgebildeten PEKiP-GruppenleiterInnen angeboten werden.